Die erste Unterredung mit einem Bewerber, der eine Aufgabe als freiwilliger Helfer übernehmen möchte, ist sehr wichtig.
Allgemeine Informationen für die freiwilligen Mitarbeiter
Versicherung
die Freiwilligen über die Versicherung des Vereins informieren - aber auch die Aktivitäten nennen, die nicht versichert sind.
Unkosten
mit dem Freiwilligen über die reellen Kosten reden und mit ihm klären, inwieweit sie erstattet werden können (Parkgebühren, Benzin, Fahrkarte u.s.w.).
Verhältnis zwischen fest angestellten Mitarbeitern und Freiwilligen
die genauen Aufgaben der hauptberuflich tätigen Mitarbeiter und der freiwilligen Helfer festlegen und letztere darüber informieren.
Beobachtungen während der ersten Unterredung
Anhand der im Folgenden genannten Gesichtspunkte sollte geklärt werden, ob die Bedürfnisse und Erwartungen des Vereins und die der freiwilligen Helfer miteinander vereinbar sind. Im Zweifelsfalle sollte man nicht zögern, einen möglichen Helfer mehrmals zu kontaktieren.Achten Sie auf:
- die Persönlichkeit des zukünftigen Helfers (seine Art zu sprechen, sein Verhalten, seine Aufnahmefähigkeit, seine Fähigkeit, zuzuhören)
- seine Motivation und seine Erwartungen, hat der Bewerber Erfahrungen in dem Bereich, in dem er sich engagieren möchte?
- Wie viel Zeit kann/möchte er spenden?
- Hat der Betreffende verstanden, was man von ihm erwartet
- Charakter des Bewerbers (kompliziert/unkompliziert)
- Wie war die Atmosphäre (Vertrauen, Misstrauen)?
- Gab es Meinungsunterschiede?
Der/die Ehrenamtliche/er in sich :
- Hat er/sie physische und psychische Ausdauer ?
- Hat er/sie die Fähigkeit, zu kommunizieren?
- Kann er/sie mit einem Konflikt umgehen?
- Kann er/sie in einem Team arbeiten?
- Kann er/sie ein Projekt mit entwickeln?
Karteikarte des freiwilligen Helfers
Für jeden freiwilligen Helfer sollte man eine Karteikarte anlegen und darauf wichtige Informationen notieren. Die Karteikarte sollte von dem Betroffenen unterzeichnet werden (Gesetz über Datenschutz).
Auswahl
Es ist wichtig, die Auswahl der Freiwilligen mit besonderem Taktgefühl zu handhaben und die Kandidaten über die getroffene Entscheidung zu informieren.
Es gilt, sich ihre Unterstützung zu sichern und ein Klima zu schaffen, das die Freiwilligen und die Mannschaft vor Ort mobilisiert. Man könnte z.B. auch eine Probezeit vereinbaren. Es wird einerseits den Freiwilligen als auch den Vereinen geraten, die unterschiedlichen Erwartungen und die Punkte, die zu respektieren sind, schriftlich festzulegen. Man sollte sich regelmäßig austauschen – sei es über kurzfristige Aufgaben oder über eine eventuelle Verlängerung der Aktivität. Im gegenseitigen Einvernehmen kann die Art, der Umfang und die Dauer der Verpflichtung festgelegt werden.