2011 - Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit

10. Jahrestag des Internationalen Jahres der Freiwilligen

Anlässlich des Treffen der Vertreter der Europäischen Kommission und der Mitglieder der Allianz von 18 europäischen Netzwerkverbänden, die sich in den Bereichen der freiwilligen Helfer und des Ehrenamtes einsetzen, wurde diese Einrichtung, von der Europäischen Kommission, zum notwendigen Schritt für die Erklärung des Jahres 2011 "Europäisches Jahr des Ehrenamtes" ernannt.

Diese Entscheidung ist das Ergebnis von zwei Jahren sehr aktiver Kampagne durch den CEV Logo CEV(Europäische Zentrum für Freiwilligenarbeit) mit den anderen Mitgliedern der Allianz, die seit 2006 an der Redaktion von einem Manifest für die Freiwilligenarbeit in Europa arbeiten, unterstützt durch die verschiedenen Institutionen der EU (EWSA, AdR und Europäisches Parlament). Die Ehrenamtagentur Luxemburg, Mitglied des CEV, beteiligte sich aktiv an dieser Kampagne auf nationaler Ebene, und freut sich umso mehr, dass dieses Europäische Jahr der Ehrenamtes dem 10. Jahrestag des Internationalen Jahres des Ehrenamtes (von den Vereinten Nationen ausgerufen), entspricht. Freiwilligenarbeit ist eine Art Ehrenamt und wird natürlich durch das Europäische Jahr des Ehrenamtes abgedeckt. Der Begriff der "Freiwilligen" ist im weitesten Sinne für die gesamte Tätigkeit, ehrenamtlich und freiwillig.

Mehr als 100 Millionen Europäer beteiligen sich an ehrenamtlichen Tätigkeiten, setzen den Grundsatz der Solidarität um und leisten damit einen nennenswerten Beitrag für die Gesellschaft. Ehrenamtlichkeit und Freiwilligenarbeit decken ein breites Spektrum an Konzepten, Definitionen und Traditionen ab.

Die Ziele des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit

Die Ziele des Europäischen Jahres lauten:

  1. Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Freiwilligentätigkeiten in der EU um die Freiwilligentätigkeit als Instrument zur Förderung der Bürgerbeteiligung und des Engagements von Menschen für Menschen im EU-Kontext zu verankern und — falls dies angezeigt und erforderlich ist — um bestehende administrative und rechtliche Hindernisse für Freiwilligentätigkeit zu beseitigen.
  2. Stärkung des Potenzials der Organisatoren von Freiwilligentätigkeiten zur Verbesserung der Qualität von Freiwilligentätigkeiten um Freiwilligentätigkeiten zu erleichtern und Organisatoren bei der Durchführung neuer Arten von Freiwilligentätigkeiten zu unterstützen sowie Vernetzung, Mobilität, Zusammenarbeit und Ausschöpfung von Synergien innerhalb der Zivilgesellschaft und zwischen der Zivilgesellschaft und Akteuren aus anderen Bereichen im EU-Kontext zu fördern.
  3. Anerkennung von Freiwilligentätigkeiten um geeignete Anreize für Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen, die Freiwillige ausbilden und unterstützen zu fördern, und Freiwilligentätigkeiten wegen der dabei erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen auf EU-Ebene und in den Mitgliedstaaten durch politische Entscheidungsträger, Organisationen der Zivilgesellschaft, öffentliche Einrichtungen, den formellen und informellen Bildungssektor sowie durch Arbeitgeber anzuerkennen.
  4. Sensibilisierung für den Wert und die Bedeutung von Freiwilligentätigkeiten um die breite Öffentlichkeit für die Bedeutung von Freiwilligentätigkeiten zu sensibilisieren, die Ausdruck der Bürgerbeteiligung sind und Fragen betreffen, die alle Mitgliedstaaten angehen, etwa die harmonische Entwicklung der Gesellschaft und den sozialen Zusammenhalt.
  • Letzte Änderung dieser Seite am 16-04-2009